Edgar Ludwig Gärtner

Edgar Ludwig Gärtner

Freitag, 18. Februar 2011

Zuwachs im Hause Gärtner




Unsere Hündin Thia hat vorgestern drei Welpen das Leben geschenkt. Hier sieht man sie beim Säugen. 





Montag, 14. Februar 2011

Der kommende Bürgerkrieg um „Erneuerbare“

Schiefergas war nicht eingeplant

Dezember 2010 war der kälteste Monat, den die an eher milde Wintertemperaturen gewöhnten Briten seit über einem Jahrhundert erlebt haben. Nun macht sich die britische Industrie, soweit noch vorhanden, ernsthafte Sorgen um die Energieversorgung des Vereinigten Königreichs. Denn gerade an Tagen mit klirrendem Frost standen die meisten der über 3.000 britischen Windmühlen still. An einem der kalten Tage lieferten 283 Windfarmen mit insgesamt 3.153 Windrädern gerade einmal 0,4 Prozent des britischen Strombedarfs. Um einen Blackout zu verhindern, mussten eilig noch vorhandene ältere Kohlekraftwerke und Gasturbinen hochgefahren werden. Großen industriellen Verbrauchern wurde der Strom rationiert.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Können Katholiken grün sein?



Können Katholiken grün sein?


Papst Benedikt XVI. und die grüne Ökumene

Von Edgar Gärtner

Bezieht sich die Frage auf Themen wie Gender Mainstreaming, Kindestötung im Mutterleib, Empfängnisverhütung, Eugenik, Keuschheit, eheliche Treue, Homosexualität, Zölibat oder ähnliches, dann ist die Antwort sicher auch heute noch ein klares Nein. Aber angesichts des gerade in Deutschland beobachtbaren Schulterschlusses zwischen grünen Politikern aller Parteien und außerparlamentarischer Bewegungen mit den großen christlichen Kirchen in einer „Klima-Allianz“ ist diese Frage nicht mehr so leicht zu beantworten. Zumal der Vatikan selbst seit dem Pontifikat Johannes Pauls II. wiederholt mit „grünen“ Stellungnahmen an die Öffentlichkeit getreten ist. So heißt es in der 2009 veröffentlichten Enzyklika „Caritas in veritate“ von Papst Benedikt XVI.: „Für die Gläubigen ist die Welt nicht das Produkt des Zufalls noch der Notwendigkeit, sondern eines Planes Gottes. Von daher kommt die Pflicht der Gläubigen, ihre Bemühungen mit allen Menschen guten Willens – Angehörige anderer Religionen oder Nichtgläubige – zu vereinen, damit unsere Welt wirklich dem göttlichen Plan entspricht: als eine Familie unter dem Blick des Schöpfers zu leben.“  Klingt da nicht die Idee der Gleichheit aller Religionen an? Spielt der Vatikan damit nicht jenen in die Hände, die das Christentum in einer weltlichen Einheitsreligion ertränken wollen? Leistet Benedikt XVI. hier nicht dem Vordingen christlich getarnter anti-christlicher Ideen in die Christenheit Vorschub?

Samstag, 13. November 2010

Kann es Politik ohne Religion geben?



Die Trennung von Glauben und Wissen ist abwegig

Bei der diesjährigen Verleihung des Freiheitspreises der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit an die türkisch-deutsche Soziologin Dr. Necla Kelek schloss sich die feministische Publizistin Alice Schwarzer in ihrer Laudatio ausdrücklich dem von Kelek in einem Beitrag in der „FAZ“ erhobenen Vorwurf an, Bundespräsident Christian Wulf habe bei seinem Türkei-Besuch mit der Aussage, das Christentum gehöre zur Türkei wie der Islam zu Deutschland, der "Rückkehr der Religion als Kategorie der Politik“ das Wort geredet und stelle die säkulare Republik in Frage. Zustimmen muss man Frau Kelek sicher, wenn sie darauf hinweist, dass man Sozialbetrug durch türkische Einwandererfamilien nicht als „Verharren in Staatshilfe“ verharmlosen und sie somit von eigener Verantwortung freisprechen darf. Zu recht betont Necla Kelek auch, dass Muslime in Deutschland mit 3.000 Gebetsstätten keine benachteiligte Minderheit darstellen, während die wenigen in der einstmals urchristlichen Türkei verbliebenen Christen ihre Gottesdienste nur noch im Schutz dicker Mauern verrichten können, sofern sie ihre Identität nicht gänzlich verleugnen. Doch halte ich es für illusorisch, wenn sie die Gegenüberstellung von Glauben und Wissen und die damit verbundene Verbannung des Religiösen in die Privatsphäre als eine dauerhafte Lösung des Problems der Koexistenz unvereinbarer Weltsichten darstellt. Dabei ist die Trennung von Glauben und Wissen schon deshalb abwegig, weil alle Naturerkenntnis letztlich auf göttlicher Offenbarung beruht und nicht von Menschen konstruiert wird. Wissenschaftliche Experimente sind nur ein Weg neben anderen, Offenbarungen teilhaftig zu werden.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Wie sich Geowissenschaftler ihres Sachverstands entledigen




„Undichte Wasserhähne lassen das Meer überlaufen...“

So hätte die Schlagzeile einer Pressemeldung vom 13. Oktober 2010 lauten können, in der berichtet wird, US-Geophysiker hätten errechnet, das Abpumpen von Grundwasserreserven für die Trinkwassergewinnung und die Bewässerung von Feldern lasse den Meeresspiegel jährlich um 0,8 Millimeter ansteigen, da nur ein kleiner Teil des aus Grundwasserleitern entnommenen Wassers dorthin zurückfließe. Das entspreche einem Viertel des jährlichen Meeresspiegelanstiegs um 3,1 Millimeter, der überwiegend auf die globale Erwärmung zurückgehe. Dabei übernehmen die US-Forscher offenbar unhinterfragt die Projektionen des „Weltklimarates“ IPCC. Ob das gerechtfertigt ist, steht dahin, denn es stellte sich heraus, dass beim letzten im Jahre 2007 erschienenen IPCC-Bericht kein einziger Fachmann für die Meeresspiegel-Bestimmung beteiligt war. Das ist insofern bedenklich, als die Bestimmung von Änderungen des Meeresspiegels bis heute zu den größten Herausforderungen der Vermessungsingenieure zählt. Es genügt beileibe nicht, den Pegel irgendeines Seehafens zu beobachten, um qualifizierte Aussagen über die Entwicklung des Meeresspiegels treffen zu können.